
Welche Selbstbräuner gibt es?
Fast alle gängigen Selbstbräuner basieren auf der zuckerartigen Verbindung Dihydroxyaceton (DHA, Glyceron). Dihydroxyaceton wird bereits seit 1950 als Selbstbräuner erfolgreich vermarktet und hat sich gut bewährt.In den meisten Selbstbräunern ist DHA in einer Konzentration von 2-5% enthalten. Je mehr DHA enthalten ist, umso intensiver ist die Bräunung. Selbstbräuner mit einem Anteil von 5% Dihydroxyaceton sind so genannte Turbo-Selbstbräuner und entsprechend anspruchsvoll in der Handhabung.
Viele Hersteller sind dazu übergegangen, neben DHA den Ketozucker Erythrulose in ihren Bräunungsmitteln einzusetzen. Erythrulose ist chemisch gesehen stabiler und soll für einen gleichmäßigen, natürlich wirkenden Braunton sorgen, der zudem länger erhalten bleibt. Allerdings läuft die Bräunung mit Erythrulose langsamer ab als mit DHA, das heißt nicht in wenigen Stunden, sondern in etwa ein bis zwei Tagen.
Erythrulosehaltige Selbstbräuner werden häufig in Gesichtskosmetik eingesetzt, da sie verhältnismäßig teuer sind.
In der Naturkosmetik kommen außerdem häufig Henna, Rosskastanien- und Eichenrindenextrakte als Selbstbräuner zur Anwendung.
Selbstbräuner grenzen sich per Definition von den Bräunungsverstärkern ab, die die Synthese von Melanin anregen. Ebenfalls nicht zu den Selbstbräunern gehören die so genannten Bronzierungsmittel, die nicht in die Haut eindringen und leicht abwaschbar sind.